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22. Dezember: Grüße aus dem CEMVA

Die Leiterin des Projekts CEMVA Frau Hochmann schreibt uns eine Nachricht über die Situation im Projekt.

Liebe Covid-Mitleider, Spender und treue Freunde,

Den allerherzlichsten Dank, dass Ihr uns mitbedenkt und unterstützt.

Mit Masken und Sicherheitskleidung versehen besuchen wir die Patenkinder in den Familien, um zu sehen, wie es in der schweren Corona-Zeit mit Essen, Miete, Kleidung, Hausaufgaben steht.

Wir nehmen ein „Erste-Hilfe-Kästchen“ mit, auch Grundnahrungsmittel wie Reis, Zucker, Mehl, Trockenmilch, Nudeln und Speiseöl und auch gesammelte Kleidung. In unserer Schreinerwerkstatt werden weiterhin Doppelbetten hergestellt; mit Matratzen versehen kommen sie zu Familien wo zuweilen 3 Personen in einem abgenutzten Bett schlafen ohne Geschlechtertrennung. Wasser und Strom fehlen mitunter, auch Behältnisse um genügend Wasser von der vorbeikommenden Zisterne aufzufangen.

Ein Bett für Familien

Wir haben allen den von CEMVA betreuten Kindern ein Spielzeug in Zeitungspapier verpackt, zum Abschluss des ohnehin improvisierten Unterrichts, überreichen können. Im Hof haben die Kinder bei frischer Luft die traditionellen Weihnachtstanzes vorgeführt.

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Die Kids tanzen den traditionellen chuntunqui

Hier in Sucre gibt es z.Z. keine Corona Virus Todesfälle. Wir tragen jedoch den obligatorischen Mund und Nasenschutz , desinfizieren uns so oft es geht mit Alkohol, waschen das Geschirr mit Desinfektionsittel und halten Abstand.

Die Planung des kommenden Jahres, mit all seiner Ungewissheit steht an. Es gibt auch an zwei Stellen Personalwechsel. Wir wollen jedoch im begrenzten Rahmen Unterricht und auch die Frauenfortbildung anbieten. An Sozialarbeit fehlt es nicht.

Dreimal in der Woche teilen wir je 160 Rationen Essen an die Patenfamilien aus, das von den Kindern in Töpfen abgeholt wird.

Euch allen: Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr

Mit vielen Gruessen

Karen Hochmann, Julio César Apaza und das CEMVA Personal

Melanie Ehrlich22. Dezember: Grüße aus dem CEMVA

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Bücher für unsere Projekte

Zum Tag des Buchs am 23. April haben die Organisation Club de Lectura Sucre und die Stadt Sucre über 1.000 Bücher gesammelt und sozialen Organisationen zugute kommen lassen. Unsere Kids im CEMVA, Wiñay und Tikarispa konnten sich so über Bücherspenden freuen. Wir sagen muchisimas gracias!

Zum Frauentag: nachgefragt bei Frau Hochmann, CEMVA

BKHW: Hat sich die Situation der Frauenrechte in Bolivien in den Jahren, in denen Sie in Bolivien gelebt haben, geändert / verbessert? K. Hochmann: Ja, die Rechte von Frauen in Bolivien haben sich in den Jahren, in denen ich in Bolivien gelebt habe, in verschiedener Hinsicht erheblich verbessert. Nur ihre Anwendung ist mangelhaft, insbesondere für